Montag, 28. Juli 2008

Weinviertler Fotowochen ab 26. Juli

Im Schloss Wolkersdorf begannen am
Samstag, 26. Juli, in Kooperation mit der Fototriennale "Backlight
08" in Tampere (Finnland) die 20. Weinviertler Fotowochen. Mit
Workshops, Vorträgen, einem Fotofest und einer Abschlussausstellung
am 9. August ist die Jubiläumsausgabe der Fotowochen dem Humor
gewidmet. Unter dem Titel "Lach, wenn du kannst!" werden dabei Renate
Bertlmann und Anna Fabricius, eine Künstlerin aus dem "Backlight
08"-Projekt, die WorkshopteilnehmerInnen zu Wanderungen über den
Abgrund animieren.

Der Workshop "Phantasmen der Liebe" von Renate Bertlmann (26. Juli
bis 2. August) soll den TeilnehmerInnen die Gelegenheit bieten, sich
den vielfältigen Erscheinungsformen der Liebe zu nähern, ihre ganz
persönlichen Phantasien, Erfahrungen, Sehnsüchte und Ängste
aufzuspüren und eine individuelle Sprache für die Bewegungen der
Liebe zu finden. Die Flexibilität und Schnelligkeit des Fotoapparates
soll dabei einer leidenschaftlichen und obsessiven Auslotung dieses
Themas entgegen kommen.

Der Ausgangspunkt des Workshops "Erfundene Person in echter
Umgebung" von Anna Fabricius (2. bis 9. August) ist, dargestellte
Geschichte anzuzweifeln und gleichzeitig an sie zu glauben; die
endgütige Geschichte soll dann im Verlauf der Woche zusammen
erarbeitet werden. Im Zuge des Workshops werden auch Werke von
ungarischen Fotografen gezeigt und technische Fragen geklärt.

Montag, 21. Juli 2008

Kürbis-Genussregion und Weinviertler Qualitätsweine

Schaffung einer Kürbis-Genussregion bzw. zur Exportsteigerung von
Weinviertler Qualitätsweinen.

Die geplante Kürbis-Genussregion möchte gleich zu Beginn der
Kürbisernte ein starkes Signal setzen: So ist zum Start der Saison
ein Pflückfest geplant, bei dem Gäste die Produkte selbst ernten und
mitnehmen können. Neben dem Pflückfeld wird dazu auch ein Lehrpfad
unter dem Motto "Von der Saat bis zur Ernte" gestaltet. Weiters
vorgesehen sind Spezialitätenwochen bei allen Kürbisbetrieben, eine
intensive Bewerbung sowie die Erstellung einer eigenen Homepage. Das
Kürbisfest soll dann wie gewohnt den Abschluss der Kürbis-Saison
darstellen. Zweck dieser Initiative ist es, die Saison zu erweitern,
die Bekanntheit und das Image der Genussregion sowie den Absatz der
Produktpalette zu erhöhen.

Breite Zustimmung hat auch ein Antrag zum geplanten Aufbau eines
Weinproduktions- und -exportunternehmens von Weinviertler
Qualitätsweinen erhalten. Die Altösterreichische Weinmanufaktur mit
Sitz im Pulkautal hat sich den internationalen Export von
qualitativem Wein zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis zum Ziel
gesetzt. Durch die daraus resultierenden Marktchancen soll die
Wertschöpfung in der Region bleiben.

Austria Wordpress

Freitag, 18. Juli 2008

Fahrrad-Draisinen in Ernstbrunn ein Ausflugshit

Die Fahrrad-Draisinen auf der Strecke
Mistelbach - Ernstbrunn erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Deshalb werden fünf weitere Draisinen angeschafft, die touristischen
Einstiegstellen adaptiert und an einigen Teilabschnitten der Strecke
Verbesserungen durchgeführt. Auch die Infrastruktur in Grafensulz
(Strom- und Wasserversorgung) wird ausgebaut. Die Investitionskosten
betragen 87.000 Euro.

Die touristische Nutzung der stillgelegten Lokalbahn Mistelbach -
Ernstbrunn wurde im Vorjahr als Fahrrad-Draisinenbahn gestartet. Die
12,5 Kilometer lange Bahnstrecke befindet sich am Rande des
Naturparks Leiserberge zwischen Asparn und Ernstbrunn. Es ist dies
die erste Fahrrad-Draisinenbahn in Niederösterreich und die dritte
Draisinenbahn in Österreich.

Zum Einsatz kamen bisher 28 Fahrrad-Draisinen mit jeweils vier
Sitzplätzen. Im Jahr 2007 wurden zwischen Ende Mai bis Mitte Oktober
etwa 6.000 Fahrgäste gezählt. Für die diesjährige Saison werden
mindestens 8.000 Fahrgäste erwartet.

"Mit dieser Fahrrad-Draisinenbahn verfügt das Weinviertel über ein
tolles, noch dazu niederösterreichweit einzigartiges Angebot für die
ganze Familie", ist Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann
überzeugt. "Der große Andrang bestätigt die Attraktivität dieser
Freizeiteinrichtung."

Sportshop

Neueröffnung: "Magdalenenhof - Berggasthof am Bisamberg"

Der neu eröffnete Ausflugsgasthof lädt zur gehobenen Wiener Küche und
zur stärkenden Wanderjause
Gute Neuigkeiten für Wanderer und Genießer: Ab sofort
hat der beliebte Ausflugsgasthof "Magdalenenhof" am Bisamberg von
Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 12 bis 21 Uhr geöffnet.

Nach umfassenden Umbau- und Renovierungsarbeiten erstrahlt der
"Magdalenenhof" in neuem Licht - und glänzt mit einem spitzen
Kulinarik-Angebot. Neo-Pächter Walter Stützer - der vielfach
ausgezeichnete Gastronom führt neben dem "Magdalenenhof" auch die
"Bodega Espanola" im 4. Bezirk - setzt dabei auf Tradition und
Qualität: "Der Schwerpunkt unserer Karte liegt auf der hausgemachten
Wiener Küche, allerdings sehr leicht und saisonal interpretiert. Dazu
bieten wir erlesene Weine vom Weingut Cobenzl sowie Kaffee und
selbstgebackene Kuchen. Spaziergänger und Sportler können bei feinen,
schmackhaften Jausengerichten neue Kräfte tanken. Wir möchten unsere
Gäste einfach - auf gut Wienerisch gesagt - nach Strich und Faden
verwöhnen!"

Zum Wohlfühl-Angebot gehört auch der wunderschöne, begrünte
Gastgarten mit ca. 100 Sitzplätzen. Zusätzlich laden ein
Fußballplatz, ein Kinderspielplatz, ein Kleintiergehege mit
Zwergziegen und Hühnern sowie eine Liegewiese mitten in den
Weingärten mit tollem Blick auf Wien zur Erholung und zur Rast.

Der "Magdalenenhof" bietet sich weiters als ideale Location für
Hochzeiten, Feiern und sonstige Veranstaltungen für bis 150 Personen.
Je nach Kundenwunsch wird vom Catering bis hin zur Gesamtorganisation
alles geboten.

Magdalenenhof - Berggasthof am Bisamberg
1210 Wien, Senderstraße 355
Pächter: Walter Stützer
Tel.: 0676/50 45 500

Freitag, 11. Juli 2008

Forcierte Zusammenarbeit mit West-Slowakei

Expertengruppen sollen konkrete Projekte erarbeiten

Die Chancen und Möglichkeiten
grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und
der West-Slowakei standen heute im Mittelpunkt eines informellen
Treffens von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit der
Regionsvertretung in und um Bratislava. Dabei sollen vor allem das
touristische und kulturelle Potenzial dies- und jenseits der Grenze
gemeinsam genutzt und auch in Fragen der Raumordnung, der
Infrastruktur und des Ausbaus des Radwegenetzes zusammengearbeitet
werden.

Landeshauptmann Pröll und die Vorsitzenden der
Selbstverwaltungskreise Bratislava und Drnava, Vladimir Bajan und
Tibor Mikus, einigten sich deshalb auf die Einsetzung gemeinsamer
Expertengruppen. Diese sollen Programme mit klaren, transparenten und
auch rasch realisierbaren Projekten erarbeiten.

Für Pröll werden dabei auch Projekte forciert, für die es in der
EU-Förderperiode 2007 bis 2013 Geldmittel aus Brüssel gibt. Auch die
Landesausstellung 2011 in der Region Bauland-Carnuntum soll von
gegenseitigem Nutzen sein. Bratislava wird deshalb verstärkt in die
Öffentlichkeitsarbeit für diese Großveranstaltung mit einbezogen.
Niederösterreich wird den Selbstverwaltungskreisen Bratislava und
Drnava auch in Sachen Dorferneuerung und Ortsbildgestaltung mit
Know-how zur Verfügung stehen.

Die Region zwischen Wien und Bratislava verzeichnet heute eine
dynamische Entwicklung. "Aufgabe der Politik ist es, diese Dynamik in
die richtige Richtung zu bringen", so Pröll, der auch von einer neuen
Ära der Zusammenarbeit mit dem östlichen Nachbarn sprach.

Bratislava und Drnava sind zwei von insgesamt acht Regionen der
Slowakei, die mit Anfang 2009 die Krone durch den Euro ersetzen
werden und somit der Eurozone beitreten.